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Aufenthalt

Allgemeines

Wir nehmen eine begrenzte Anzahl von Laiengästen auf, die mit uns zusammen leben und praktizieren können. Dafür gibt es auf dem Klostergelände zwei Kutis – einfache Gartenhäuschen, in denen die Gäste nach Möglichkeit einzeln untergebracht werden.

Eine Gebühr für den Aufenthalt gibt es nicht, da das Kloster rein von Spenden getragen wird, allerdings wird darauf hingewiesen, dass der Unterhalt des Klosters Geld kostet und nur durch Spenden möglich ist.

 

Für den ersten Klosteraufenthalt

Für Einsteiger wird ein kürzerer Aufenthalt z.B. über das Wochenende empfohlen, um das Klosterleben erst einmal kennenzulernen. z.B. Donnerstag: Anreisetag, Freitag-Sonntag: Kennenlernen des Klosteralltags, Montag: Abreise.

Für Praktizierende, die bereits mit dem Klosterleben vertraut sind, sind auch längere Aufenthalte möglich. Aufenthalte mit nur einer Übernachtung sind nicht möglich.

Hinweise

Die Teilnahme an Angeboten des Klosters erfolgt in eigener Verantwortung. Das Kloster ist keine Therapiestätte, keine Drogenentzugsklinik, kein Wellnesszentrum, keine Freizeitherberge und kein individueller Rückzugsort.

Voraussetzung für einen Aufenthalt sind psychische Gesundheit, Disziplin und der feste Entschluss zur Praxis. Damit die Praxis Früchte tragen kann, müssen alle Besuchenden dazu bereit sein, den Klosterregeln zu folgen und sich in den Tagesablauf einzufügen.

  • Vor einer Anmeldung bitte alle Aufenthaltsinformationen gut durchlese.
  • Anmeldungen zu einem Klosteraufenthalt müssen schriftlich erfolgen.
  • Hier geht es zur Anmeldung für einen Klosteraufenthalt. Sende uns bitte ebenfalls ein ausgefülltes Gästeformular zu oder bringe es zum Aufenthalt mit.
  • Mit der Anmeldung erfolgt eine Einverständniserklärung zu allen Aufenthaltsinformationen.
  • Wir melden uns dann mit einer Anmeldebestätigung und weiteren Informationen. Nach dem neuen Datenschutzgesetz bitten wir um einen kurzen Satz, ob Du der Speicherung personenbezogener Daten -zum Zwecke der Kontaktaufnahme- zustimmst.
  • Da es sich um einen kleinen persönlichen Ort handelt, sind wir auch über Hinweise zur Person dankbar.
  • Es ist möglich, gemeinsam als Freund/innen oder Partner/innen an einem Klosteraufenthalt teilzunehmen, jedoch mit Fokus auf die eigene Person, sodass jeglicher Austausch auf die Zeit nach dem Aufenthalt fällt.
  • Es wird darum gebeten, während des Aufenthalts nicht in Kommunikation mit der Außenwelt zu treten und keine eigenen Uhren zu nutzen. Persönliche Angelegenheiten sollten vorher erledigt werden.
  • Haus und Gelände sind rauchfrei, ein Aufenthalt ist eine komplett rauch- und kaffeefreie Zeit.
  • Hinweis wegen Allergien: Zwei Kater leben bei uns.
  • Am Ankunftstag sind wir für kurzfristige Absprachen nur telefonisch, nicht per Mail, zu erreichen.
  • Im Speziellen mitzubringen sind: Bettwäsche, Handtuch, feste Schuhe für Arbeit -drinnen/draußen bzw. für Waldspaziergang, bequeme und gegebenenfalls wetterfeste Kleidung, Arbeitskleidung für den Garten.
  • Falls Unverträglichkeiten beim Essen oder sonstige Einschränkungen bestehen, bitte Bescheid geben.

Silena Nibbutim Yanti – Tugend ist ein Fahrzeug zum Frieden.

  1. Kein Lebewesen zu töten oder zu verletzen, diese Übung auf mich zu nehmen, gelobe ich.
  2. Nichts zu nehmen, was mir nicht gegeben ist, diese Übung auf mich zu nehmen, gelobe ich.
  3. Keine ausschweifenden sinnlichen Handlungen auszuüben (Enthaltung von Sexualität), diese Übung auf mich zu nehmen, gelobe ich.
  4. Mich darin zu üben, nicht zu lügen und wohlwollend zu sprechen, diese Übung auf mich zu nehmen, gelobe ich.
  5. Keine den Geist verwirrende und bewusstseinstrübende Substanzen zu konsumieren/Enthaltung von berauschenden und die Sinne verwirrenden Substanzen, Speisen und Getränken, diese Übung auf mich zu nehmen, gelobe ich.
  6. Enthaltung vom Essen nach dem Sonnenhöchststand (zwölf Uhr mittags), diese Übung auf mich zu nehmen, gelobe ich.
  7. Enthaltung von Tanz, Musikvergnügen und Körperschmuck, diese Übung auf mich zu nehmen, gelobe ich.
  8. Enthaltung vom Gebrauch komfortabler Betten, diese Übung auf mich zu nehmen, gelobe ich.

Bitte in schlichter, hautbedeckender Kleidung kommen. Im Kloster wird außerdem weiße Kleidung – weit und langärmelig – zur Verfügung gestellt. Diese dient der Unterstützung der Praxis, indem beispielsweise mehr Abstand zum Alltag hergestellt wird, man keine Gedanken auf “Was ziehe ich an? Und wie sehe ich aus?” verwendet und der Geist durch die Schlichtheit und Weite der Kleidung nicht abgelenkt wird.

de_DEDeutsch