Auswärtsbesuche

PROJeKTTaGe und Exkursionen für Schulen

Erfahrungsbericht einer Schülerin

Nach vorheriger Beschäftigung mit Buddhismus im Schulunterricht, kamen im Mai zwei Damen, eine buddhistische Nonne und ihre Assistentin, aus dem Kloster Sirisampanno zu Besuch. Schon als die Nonne Hanna den Raum nur betrat, waren wir Schüler*innen von ihrer Selbstsicherheit, Lebensfreude und Bodenständigkeit, welche sie ausstrahlte, beeindruckt.

Nach gegenseitiger Vorstellung war es uns möglich, Fragen aller Art zu stellen. Mich persönlich interessiert und begeistert der Buddhismus sehr, weswegen ich die Möglichkeit, tiefere Eindrücke aus erster Hand zu erhalten, äußerst nützlich fand und sofort ausnutzte. Schon vor dem Projekttag wusste ich, dass sich der Buddhismus von anderen Religionen unterscheidet, doch ich konnte nicht genau sagen, inwiefern. Danach aber wusste ich, was den Buddhismus wirklich ausmacht. Ziel ist es, bewusst zu handeln und wie ein neutraler Beobachtender auf das eigene und auf die Leben anderer zu schauen. Das Leid der Welt soll überwunden werden. Dabei gibt es keinen Gott, an den man sich festhalten kann, sondern man lernt loszulassen und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Indem Hanna zusätzlich Geschichten aus ihrem eigenen Leben erzählte, konnte ich den Kernpunkt des Buddhismus viel besser nachvollziehen und verstehen.
Nach der Fragerunde gingen wir gemeinsam in den Wald, um kleine Einblicke in die Meditation, einen weiteren wichtigen Punkt im Buddhismus, zu erlangen. Dabei sollten wir uns beispielsweise nur auf unseren Atem oder unsere Bewegungen konzentrieren. Es stellte sich heraus, wie schwierig, aber auch hilfreich, diese Übungen waren, sodass wir beschlossen, fortan eine Minute vor Unterrichtsbeginn zu meditieren. Außerdem sollten wir spüren, wie schön es ist, anderen Menschen eine Freude zu machen und so selbst Freude zu verspüren. Dafür sollten wir all unseren Mut zusammennehmen und anderen Mitschüler*innen sagen, was wir an ihnen schätzen. Alle spürten, wie gut dies tat.
Um den Tag ausklingen zu lassen, aßen wir gemeinsam im Wald und übergaben beiden Frauen kleine Geschenke der Dankbarkeit. Nachdem sie sich verabschiedeten, blieben wir noch eine Weile im Gras sitzen, bis wir später alle zusammen nach einem erfolgreichen Tag entlassen wurden.

Evi, Schülerin der 10. Klasse, 2018

Achtsamkeitstage an verschiedenen Orten

Wir fahren mehrmals jährlich oder auf Einladung in verschiedene Städte, um dort Achtsamkeitstage anzubieten.
Geplante Termine können dem Jahreskalender entnommen werden und aktuelle Flyer mit genaueren Daten einige Wochen im Vorraus auf dieser Seite eingesehen werden.

​Hier ist exemplarisch einer der letzten Flyer.